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ENDOKRINOLOGIE UND REPRODUKTIONSMEDIZIN

Im Rahmen der Gynäkologische Endokrinologie beschäftigen wir uns schwerpunktmäßig mit hormonellen Störungen des weiblichen Organismus. Hierzu zählen zum Beispiel:

Fehlbildungen der weiblichen Brust und der Geschlechtsorgane
Wachstums- und Entwicklungsstörungen (Minder- oder Hochwuchs) junger Mädchen
hormonell bedingte Akne und Hautprobleme
unregelmäßige, besonders starke/schmerzhafte oder ausbleibende Regelblutungen
Gewichtsprobleme
Wechseljahrbeschwerden
verstärkter Haarwuchs und/oder Haarausfall
Transsexualität und Sexualstörungen
der Erkennung und Behandlung hormonell bedingter Alterungsprozesse
der Beurteilung psychosomatischer Einflüsse auf den Hormonhaushalt
genetisch bedingten Regulations- und Fertilitätsstörungen

In der Reproduktionsmedizin (d.h. Fortpflanzungsmedizin) betreuen wir Paare mit unerfülltem Kinderwunsch und allen damit zusammenhängenden Problemen, um eine Schwangerschaft zu erreichen Frauen mit gehäuften Fehlgeburten und sorgen für die Verhütung ungewollter Schwangerschaften

Um die Zusatzbezeichnung Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin zu erwerben, bedarf es einer dreijährigen Spezialausbildung nach der Facharztausbildung zum Frauenarzt.

KINDERWUNSCHTHERAPIE

Die Behandlung des unerfüllten Kinderwunsches kann einen weiten Rahmen umfassen:

- Optimierung der natürlichen Abläufe
- Überwachung der Eireifung und des Eisprungs
- Übertragung der männlichen Keimzellen (Spermien) nach Aufbereitung direkt in die Gebärmutter (Insemination) zum Eisprungtermin
- Entnahme von Eizellen aus den Eierstöcken in einer kurzen Narkose mit einfacher Kultur zusammen mit den Spermien und Rückübertragung in die Gebärmutter (IVF)
- Einspritzen einzelner Spermien in die gewonnenen Eizellen (ICSI)
- Einfrieren von überzähligen Eizellen/Vorkernstadien für die Übertragung in einem späteren Zyklus

Alle Verfahren setzen eine sorgfältige Diagnose bei beiden Partnern voraus, um möglichst mit den einfachsten und kostengünstigsten Mitteln eine Schwangerschaft zu erreichen. Erst eine vollständige Erhebung der Sozial- und Krankenvorgeschichte beider Partner, eine Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit, eine Abklärung der Eierstockfunktion und der Samenbildung schaffen die Basis für eine individualisierte Beratung und Therapieempfehlung. Dabei berücksichtigen wir auch genetische Diagnosemöglichkeiten und psychologische Betreuung.

Da wir keine Reagenzglasbefruchtungen (IVF/ICSI) durchführen, aber eine große eigene Erfahrung auf diesem Gebiet haben, können wir Ihnen bei der Auswahl einer entsprechenden Einrichtung in Hamburg helfen, wenn die konservative Behandlung nicht sinnvoll erscheint oder nicht zum Erfolg geführt hat.

ENDOKRINOLOGIE

Ein Großteil gynäkologischer Probleme ist hormonell bedingt, so dass die Lehre von den Hormonen (Endokrinologie) die Basis für viele Behandlungsmöglichkeiten darstellt. Hormone, die Botenstoffe des Körpers, werden dabei in den unterschiedlichsten Organen (z.B. Gehirn, Hirnanhangdrüse, Schilddrüse, Nebennieren, Eierstöcke, Fettgewebe, Haut und Knochen) produziert oder veränder. Die dort produzierten Hormone

- regeln den Zyklus und die Fortpflanzung
- ermöglichen oder verhindern das Stillen
- verursachen Haarausfall und Akne oder verstärken die
Körperbehaarung

- Eierstöcke
- Fettgewebe
- Haut/Knochen

...und reagieren auf Stressbelastung und Ernährungseigenheiten. Langfristig beeinflussen sie den Knochenstoffwechsel und tragen evtl. zur Krebsentstehung und –verhinderung bei.

Störungen in diesen Systemen erkennt der Arzt durcheine sorgfältigen Erhebung der Erkrankungsvorgeschichte und eine körperliche Untersuchung. Erste Verdachtsmomente werden dann durch Hormonbestimmungen aus einer Blut- oder Speichelprobe erhärtet, so dass die Hormonanalyse in der Endokrinologie eine herausragende Rolle spielt.

Wir besitzen hier eine jahrzehntelanger Erfahrung bei der Beurteilung aus aus einem früheren eigenen Einsendelabor (BKS). Dabei wurden über zwei Jahrzehnten bei mehr 100.000 Proben Behandlungsempfehlungen an abgeleitet und den deutschlandweit ein sendenden Ärzten vorgeschlagen.

Da viele dieser Hormone von der Zyklusphase abhängen, ist eine besondere Planung bei der Bestimmung notwendig. Diese Zusammenhänge werden wir Ihnen eingehend erläutern, wenn eine Untersuchung sinnvoll erscheint.

HORMONTHERAPIE

In der gynäkologischen Endokrinologie kann man je nach Bedarf fehlende Hormone ersetzen, eine zu starke körpereigene Hormonproduktion hemmen oder regelrechte körpereigene Funktion verändern. Eine typische Hormonersatzbehandlung ist zum Beispiel die Gabe von Schilddrüsenhormonen bei einer Unterfunktion oder der Ausgleich fehlender Östrogene in den Wechseljahren.

Eine zu starke Produktion männlicher Hormone im weiblichen Organismus kann man unterdrücken, um einen verstärkten Haarausfall oder eine verstärkte Körperbehaarung zu behandeln. Hautprobleme können teilweise durch eine Hormonbehandlung erheblich verbessert werden. Eine Schilddrüsenüberfunktion kann durch hemmende Substanzen normalisiert werden, um eine Operation zu vermeiden.

Eine typische Beeinflussung der körpereigenen Funktion durch Hormongabe erfolgt durch die Antibabypille. Dabei muss abereine individuell die Dosierung und die Art der Hormone je nach Frauentyp angepasst werden.

In der Reproduktionsmedizin kann man die Eierstockfunktion verstärken (Stimulation), um die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu erhöhen. Eine Hemmung bietet sich bei Eierstockzysten oder Myomen an. Aus dem großen Arsenal unterschiedlicher Verfahren erfolgt die Auswahl maßgeschneidert je nach Ihrem Wunsch , wenn dies medizinisch zu vertretbar ist.

Ziel einer jeden Hormontherapie sollte dabei immer sein, mit möglichst geringer Medikamentenzufuhr wieder natürliche Verhältnisse herzustellen. Risiken und Nutzen sind dabei sorgfältig gegeneinander abzuwägen.

ANDROLOGIE

Die Andrologie („Männerkunde“) ist ein Spezialgebiet der Medizin, das sich mit den Fortpflanzungsfunktionen des Mannes und deren Störungen befasst. Somit ist die Andrologie teilweise die männliche Entsprechung der Gynäkologie. Die Andrologie ist ein interdisziplinäres Gebiet, bei dem Hormonexperten, Humangenetiker, Urologen, Dermatologen, Sexual- und Reproduktionsmediziner usw. zusammenwirken. Bei entsprechendem Ausbildungsnachweis und Expertenwissen kann von Ärzten die Zusatzbezeichnung „Andrologie“ erworben werden. Leider hat der Deutsche Ärztetag diese Zusatzbezeichnung aus berufspolitischen Gründen auf Dermatologen, internistische Endokrinologen und Urologen beschränkt, so dass selbst Reproduktionsmediziner, die jahrelang auf dem Gebiet der Andrologie geforscht und gearbeitet haben, diese Bezeichnung nicht führen dürfen, wenn sie z.B. den Facharzt für Gynäkologie besitzen.

Jede Kinderwunschbehandlung muss im Regelfall mit einer andrologischen Untersuchung des Partners einhergehen, selbst wenn es bereits zu Schwangerschaften durch den Mann gekommen ist. Idealerweise erfolgt dabei die Betreuung aus einer Hand, da leichte Störungen auf männlicher wie weiblicher Seite durch Optimierung auf der Gegenseite ausgeglichen werden können. Andererseits führt die Summe augenscheinlich nur leichter Einschränkung bei beiden Partnern zu einer starken Verringerung der Schwangerschftaftsrate, so dass die Kinderwunschbehandlung angepaßt werden muss. Diese Möglichkeiten stehen in unserer Praxis zur Verfügung (Paartherapie).



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